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Samstag, 24. März 2012

Ubuntu und Windows Hand in Hand

Wer auf Windows-Programme nicht verzichten kann oder will, hat mit Ubuntu drei Möglichkeiten: die fraglichen Programme unter Ubuntu mit Wine ausführen, Windows unter Ubuntu (oder umgekehrt) in einer Virtuellen Maschine laufen lassen, oder beide Systeme nebeneinander installieren und wahlweise in das eine oder andere booten.

An dieser Stelle werden kurz die unterschiedlichen Vor- und Nachteile dargelegt, und ein Lösungsansatz genau beschrieben.


Donnerstag, 22. März 2012

Ubuntu Server, Teil 1: Eine Einleitung


Desktop-PC, Notebook, Netbook, Media-PC, Spielekonsole mit Mediafunktionen, Smartphone, Tablet ... unsere Welt wird zusehends von Rechnern in allen Formen und Größen bevölkert. All diesen Computern ist eines gemein: erst wenn sie mit Daten gefüttert werden, können sie ihr Potential ausschöpfen. Wer etwas auf sich hält, nutzt einen eigenen Server zur Fütterung. Wie das geht, verrät diese Artikelserie.

Im Laufe der Serie werden wir den Server aufsetzen (d.h. Hardware auswählen und das Server-Betriebssystem installieren), und diesen Server je nach Bedarf um unterschiedliche Funktionen erweitern: Medien-, Mail-, Webserver und mehr. Und auch die viel beschworene "Cloud" wird ein Thema sein.

Die einzelnen Artikel werden soweit möglich modular aufgebaut sein. Soll heißen: wenn das System einmal steht, können die einzelnen Komponenten nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt werden.

Samstag, 15. Oktober 2011

Ordner-Freigabe für mehrere Benutzer

Wer nicht alleine am Rechner arbeitet, sondern sich diesen mit weiteren Personen teilt, tut gut daran, für jeden regelmäßigen Benutzer ein eigenes Benutzerkonto anzulegen (für alle anderen, die nur mal ab und zu den PC benutzen, gibt es die "Gastsitzung").


Doch was tun, wenn ausgewählte Daten eines Benutzers auch andere zur Verfügung stehen sollen? Bei Windows ist das bekanntlich kein Problem: jeder Benutzer hat standardmäßig Zugriff auf alle Daten auf dem System. Das ist zwar einfach, lässt aber wenig Raum für Privatsphäre. Bei Ubuntu, von Anfang an auch für den Betrieb mit mehr als einem Benutzer ausgelegt, müssen wir zunächst die nötigen Einrichtungen vornehmen, bevor ein Benutzer auf die Daten eines anderen Zugreifen kann.


Doch keine Angst, die Einrichtung ist weder schwierig noch zeitaufwändig.

Ubuntu 11.10 jetzt erhältlich

Seit letzten Donnerstag ist endlich die aktuelle Version von Ubuntu (11.10 Oneiric Ocelot) veröffentlicht worden.

Wer schon Ubuntu 11.04 installiert hat, kann ganz leicht auf 11.10 wechseln.

Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Formatvorlagen andocken in OpenOffice/LibreOffice

Jeder längere Text profitiert von Formatvorlagen. Mit diesen lassen sich schnell ganze Absätze in die gewünschte Form (Schriftart und -grad, Zeilenabstand, Randeinzug, und so weiter) bringen. Wer wie ich die Formatvorlagen bei OpenOffice bzw. LibreOffice nicht in einem eigenen Fenster, sondern an das Hauptprogramm andocken möchte - denn ich benötige für fast jedes Dokument Formatvorlagen, und dank 16:10-Bildschirm habe ich horizontal ausreichend Platz - kann folgendes Tastaturkürzel verwenden, um dies zu tun:

Formatvorlagen links angedockt.
Einfach das Formatvorlagen-Fenster sichtbar machen und sicher stellen, dass es das ausgewählte Fenster ist, und dann Strg+Shift+F10 drücken. Auf die gleiche Weise lässt es sich auch wieder vom Programm lösen.

Theoretisch sollte es auch gehen, das Fenster an den Bildschirmrand zu ziehen und, wenn eine gestrichelte Linie zu sehen ist, das Fenster los zu lassen, doch dies funktioniert nicht immer zuverlässig. Unter Ubuntu 11.04 hat es bei mir überhaupt nicht geklappt - doch es musste sein, da der Wechsel von OpenOffice zu LibreOffice das Andocken rückgängig gemacht hatte.

Standardmäßig werden die Formatvorlagen links angedockt. Wer sie gerne rechts hätte: einfach die Formatvorlagen mit der Maus nach rechts ziehen - denn jetzt klappt das Verschieben (und Lösen) auch mit der Maus.

Freitag, 29. April 2011

Ubuntu Unity Tastenkürzel und Tipps

Der Hauptgrund für die Optik- und Verhaltensänderung bei Ubuntu 11.04 Natty Narwhal ist die Desktop-Umgebung Unity, welche früher nur auf der Netbook-Variante von Ubuntu Anwendung fand, seit 11.04 aber zum Standard erhoben wurde (womit die spezielle Netbook-Variante weggefallen ist - fortan gibt es nur noch das "normale" Ubuntu und die Server-Version).

Um den Umstieg auf Unity zu erleichtern, finden sich hier einige Tastenkürzel und Tipps, die den Umgang mit Unity vereinfachen.

Samstag, 4. September 2010

Ubuntu auf Samsung-Rechnern

Wer einen Rechner von Samsung mit Ubuntu betreibt, sollte einen Blick auf "Linux on my Samsung" werfen. Dort findet sich eine Anleitung, wie die speziell für Samsung-PCs angefertigten Treiber zu installieren sind.

Es folgt eine Übersetzung dieser englischsprachigen Anleitung.

Freitag, 20. August 2010

Dropbox

"Cloud Computing" ist in aller Munde. Hierbei werden Daten oder Programme via Internet betrieben. Dieser Service kostet häufig Geld, aber in kleinem Rahmen ist es teilweise kostenlos. Der Ubuntu-eigene Cloud Computing-Service nennt sich Ubuntu One.

Jeder Ubuntu-User hat automatisch Zugriff auf 2 GB Online-Speicher via Ubuntu One - dort gespeicherte Daten können über beliebig viele Ubuntu-Computer synchronisiert werden. Wer dort beispielsweise Musik speichert, kann auf die Songs von jedem eigenen Ubuntu-Rechner zugreifen.

Ein ähnliches Feature stellt Dropbox bereit. Im Vergleich zu Ubuntu One hat Dropbox (zur Zeit) einige Vorteile:
  • Betriebssystem-unabhängig. Dropbox liegt für Linux, Windows und Mac vor, und ein Account kann auf beliebig vielen unterschiedlichen Systemen verwendet werden.
  • Sowohl web-basiert als auch als Plugin, welches sich in den Dateibrowser einbindet.
  • Einfache Möglichkeit, Ordner oder Dateien für andere frei zu geben.

Nebenbei: wer sich über den oben angegebenen Link anmeldet, erhält 250 MB extra dazu. Denn wer Dropbox an neue User weiterempfiehlt, bekommt 1/4 GB zusätzliches Speichervolumen - die neuen User erhalten aber ebenfalls 250 MB. Wer sich lieber ohne Referenz anmelden möchte (und somit den zusätzlichen Speicherplatz aufgibt), benutze diesen Link.

Und noch ein nebenbei: nach der Anmeldung bekommt man weitere 250 MB, wenn man sich das Tutorial auf der Dropbox-Seite komplett ansieht. Wer also den ersten Link benutzt und das Tutorial mitmacht, hat direkt vom Start weg 2,5 GB.

Google Video Chat für Ubuntu

Ab sofort stellt Google den Video Chat nicht nur für Windows und Mac, sondern auch für Ubuntu (und andere Debian-basierte Distributionen) zur Verfügung.

Nach der Installation des Browser-Plugins steht der Video Chat in Google Talk (beispielsweise über Gmail oder iGoogle) zur Verfügung.

Montag, 5. Juli 2010

Chrom(ium): Ubuntu-Themen Ambiance und Radiance

Ubuntu 10.04 sieht schick aus. Chrom(ium) sieht schick aus. Beide zusammen? Nicht zwangsläufig - aber das läßt sich leicht ändern.

Das Standard-Thema von Ubuntu 10.04 nennt sich "Ambiance", und sein helleres Gegenstück heißt "Radiance". Wer eins von beiden Themen benutzt und am liebsten mit Chrome oder (der offenen Variante von Googles Browser) Chromium im Netz surft, findet hier das Chrome-Thema für Ambiance, und hier das Thema für Radiance.

Nur die Fensterknöpfe befinden sich in Chrom(ium) nach wie vor auf der rechten Seite. Um diese nach links zu bekommen, kann man die "System-Titelleiste und Rahmen" durch Rechtsklick auf die Tabulatorleiste aktivieren, was jedoch leider Platz auf dem Bildschirm verschenkt.

Samstag, 3. Juli 2010

Twitter & Co. mit Gwibber

"Erzähl mir, was bei Dir Sache ist ... in 140 Zeichen oder weniger."

Der Kern des Mikrobloggings: beliebige Nachrichten an die Online-Welt schicken, so lange sie nicht länger sind als 140 Zeichen. Die bekanntesten Anbieter für Mikroblogging sind Twitter (weshalb man diese Tätigkeit auch "twittern" nennt) und Facebook, aber es gibt noch zahlreiche weitere, beispielsweise identi.ca.

Ab Ubuntu 10.04 ist das Mikroblogging vom Start weg in die Arbeitsoberfläche integriert - das "Me Menu" und das Programm Gwibber machen's möglich.

Freitag, 2. Juli 2010

Wofür gibt es Gastsitzungen?

Ubuntu ist als Linux-System auf mehrere Benutzer ausgelegt. Schnell sind weitere Benutzer angelegt, die Schalten und Walten können, wie sie belieben - doch nur innerhalb der vom Administrator (im privaten Umfeld meist der Besitzer des Rechners) gesteckten Grenzen.

Neben registrierten Benutzern gibt es auch die Möglichkeit, eine "Gastsitzung" zu starten. Doch was bedeutet das, und wozu dient sie?

Donnerstag, 1. Juli 2010

Medienwiedergabe mit Rhythmbox

Eines der Programme, die vom Start weg bei Ubuntu dabei sind, ist Rhythmbox, zuständig für MP3-Wiedergabe, Musiksammlungsorganisation, Internet-Radio und mehr. Für die meisten Benutzer ist Rhythmbox mehr als ausreichend, und bietet alles, was man von einem Audiowiedergabeprogramm erwartet.

Schauen wir uns die Funktionen, Features und Handhabung genauer an.

Neustart bei Ubuntu

Auch Ubuntu muss hin und wieder neu gestartet werden, und zwar immer, wenn der Kernel (der Betriebssystemkern - die unterste "Schicht" eines Betriebssystem, welche die Prozess- und Datenstruktur festlegt) geändert wird. In keinem anderen Fall.

Wurde ein Kernel-Update heruntergeladen und installiert, informiert die Aktualisierungsverwaltung, dass ein Neustart nötig ist. Dieser kann (wie bei Windows) verschoben werden. Wählt man "Neustart verschieben", so wird man dezent an diesen erinnert, indem sich die Sitzungsanzeige (normalerweise rechts oben auf dem Panel) rot färbt und das Menü dort nicht mehr "Neu starten ..." als Option angibt, sondern "Neustart erforderlich ...".


Kernel-Updates sind selten, ein Neustart bleibt also die Ausnahme. Will man selbst diesen verhindern, so gibt es tatsächlich eine Lösung: das Programm Ksplice, am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston entwickelt, lädt die Kernel-Updates herunter und wandelt sie um, so dass sie ohne Neustart ins System integriert werden können. Dies ist vor allem für Server von Interesse, die im Idealfall ohne Pause zum Einsatz kommen sollen.

Dieser Service kostet Geld - aber nur bei Servern! Für die Desktop-Version von Ubuntu (ab 9.04) ist das Programm kostenlos.

Quelle: Golem.de

Sonntag, 20. Juni 2010

IRC: Support-Chat mit Pidgin

IRC (Internet Relay Chat) ist ein guter Anlaufpunkt für neue Ubuntu-User, um mit anderen Usern Kontakt aufzunehmen - man betritt Chat-Räume, in denen themenbezogen Fragen gestellt werden können. Mit dem Pidgin Internet-Sofortnachrichtendienst funktioniert das wie folgt:

Samstag, 12. Juni 2010

Mehrere PDFs vereinen mit PDF Edit

Ein Freund, der zur Zeit überlegt, auf Ubuntu umzusteigen, wollte wissen, ob man mit Ubuntu mehrere PDFs zu einem zusammen fügen kann. Mit PDF Edit kein Problem.

Freitag, 11. Juni 2010

Kostenloses Handbuch für Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

Zum LinuxTag 2010 hat Galileo Computing das umfassende Handbuch zur aktuellsten Fassung von Ubuntu (10.04 Lucid Lynx) als Openbook veröffentlicht - das bedeutet, dass das Buch kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden kann, es gibt jedoch auch eine Variante in gedruckter Form inklusive 2 DVDs (mit verschiedenen Versionen von Ubuntu) für 39,95 Euro.

Das Buch nennt sich Ubuntu GNU/Linux, und ist geschrieben von Marcus Fischer. Dort findet sich die Online-Variante des Buchs und ein Link zum Download der kompletten Online-Ansicht. Eine Leseprobe im PDF-Format findet sich hier.

Quelle: golem.de

Donnerstag, 10. Juni 2010

Fenster-Buttons nach rechts verschieben in Ubuntu 10.04

Seit der neuesten Version von Ubuntu - Ubuntu 10.04 Lucid Lynx - sind die Buttons zum Schließen, Minimieren und Maximieren von Fenstern dank des neuen Standardthemas "Ambiance" auf der linken Seite. Dies ist für viele User ungewohnt, sind diese Buttons doch üblicherweise (in Linux wie in Windows) rechts. Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, die Buttons nach rechts zu verschieben, und trotzdem die Optik von "Ambiance" zu erhalten.